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Pfadfinder Stamm Seeadler Kirchheim b.
München
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Chronologie des Stammes Seeadler 1983/84: einige Pfadfinder des BdP-Stammes Steinadler tun sich zu einer eigenen Gruppe zusammen und gründen den Stamm Seeadler. Grund sind Differenzen über die pädagogische Methode des Stammes Steinadler. Bei der Gründung u.a. dabei: Astrid Sossau, Petra Hörner, Tobi König, Anke Haller, Michi und Stefan Pretzlik, Wolfgang Fürst, Elke Simons....; Sippe Silbermöven 1985: Höhepunkt ist nach dem Pfingstlager in Huglfing das Bundeslager in Haselünne an der Hasel. Das Motto „Wasser, Wolken, Wind“ erfährt volle Bestätigung. Die Stammesführung haben Petra „Semmel“ Hörner und Tobi König übernommen. Im Winter folgt eines der legendären Winterlager in Weipertshausen bei der Rosi. 1986: Das Pfingstlager wird wegen der Tschernobyl-Katastrophe abgesagt. Stattdessen gibt es ein Ersatzprogramm. Sommerlager in Brandten im bayrischen Wald. Die neugegründete Gruppe „Monopterus“ von Stefan Pretzlik und Gerhard Reichel fährt per Drahtesel zum Lagerplatz – ein folgenschwerer Entschluss... Der Fledermolch geht in einem abenteuerlichen Druckexzess in die erste Auflage und wird zum ständigen Begleiter in der Lagerrunde. Winterlagerwieder in Weipertshausen. 1987: Skilager in Gerlos mit den Pegasus-Pfadis. Landespfingstlager in Forchheim auf der mückenfrequentierten Schleuseninsel. Mittlerweile ist Gerhard Reichel Stammesführer geworden. Das Sommerlager findet in der Jachenau, Höfen statt. Abenteuer Berufswelt in München, Tobi ist hier sehr engagiert bei der Sache. Jambourette in Berlin: auch einige Seeadler sind auf dem Marsfeld am Olympiastadion dabei 1988: Stammeswochenende am Obermaier-Hof im März. Pfingstlager in Altenau bei Oberammergau. Im Sommer gehen die Gruppen auf Großfahrt. Unter anderem gehen die Monopterusse auf Bayern-Tour. Skilager in Lüsen. 1989: Natürlich leben alle auf das Bundeslager „Fabula“ in Fürth im Bayrischen Wald hin. Legendäre Anfahrt mit zwei Traktoren und der Druckerei für die Lagerzeitschrift. Davor ist aber noch ein Pfingstlager wieder bei Huglfing mit Asterix-Motto. 1990: Stammeswochenende in Grafengars am O-Hof mit Neuwahlen u.v.m. Gerhard Reichel, Stefan und Michael Pretzlik übernehmen nun ganz die Stammesführung. Wasser-Pfingstlager mit Schlauchbooten auf der Loisach mit feuchtem Zwischenstopp in Kochel und triefnassem Ausgang in Benediktbeuren. Leichtsinnigerweise mit dabei: Die Pfadis von Martin-Luther-King. Organisation durch die Chaoten-Gang der Monopterusse. Die haben seit diesem Jahr auch noch einen Ableger namens Nasenbären. Im Sommer Stammeswochenende, was die Gruppe Roter Milan in Szene setzt. Lager in Elmau. Korsika-Tour eben jener Milane. Winterskilager in Filzmoos am Bachelhof. 1991: Im März gehen die Adler erstmals auf Jagd nach Mister X und zwar von der Wolfratshauser Straße aus. Landespfingstlager in Thalmässing mit den netten Asylantenkindern aus Kirchheim. Sommerlager in Mettenham im Chiemgau. 1992: Höhepunkt ist die grandiose Großfahrt nach Irland im Sommer. Die Zivis Felix Stöhr und Johannes Reichel haben mittlerweile die Stammesführung übernommen. Eigentlich ist die Leitung aber mehr Teamsache von den beiden zusammen mit Wolfgang Eckart, Sonja Ossig und Berni Schubel. Die halten in den folgenden Jahren den Laden zusammen. Pfingstlager und Sommerlager auf dem wohlbekannten Platz an der Tiroler Ache in Mettenham. Winterlager in Reinhartshofen bei Augsburg: kleine Hütte, grandiose Sause. 1993: Pfingstlager vermutlich im Chiemgau bei Mettenham. Gebirgssommerlager in Rinnen mit allgemeiner Übelkeit. Weihnachtswochenende in der Wolfratshauser Straße. 1994: Pfingstlager in Peustelsau bei Oberammergau. Max Reichel und Tobi Sudhoff sind samt neuer Gruppe mit dabei. Sommerlager in Altenau bei Saulgrub. Mitte September Eltern-Kind Wochenende am Obermeierhof in Grafengars. 1995: Landespfingstlager am Obermeierhof in Grafengars. Sommerlager im Altmühltal bei Schernfeld. Vor dem eigentlichen Lager unternehmen die einzelnen Gruppen eine Fahrt, die sie zum Lagerplatz führt. So radeln die Kreuzottern angetrieben von Berni Schubel über 100 km von Kirchheim ins Altmühltal. Dabei werden in den ersten zwei Tagen die meisten Kilometer „gefressen“ (Abfahrt in Kirchheim in der Morgendämmerung). Mit dabei u.a. Simon Nieckau, Tobi Gschwendner, Jojo Daseking, Stefan Gebhardt, .. Eine legendäre Tour mit vielen unvergesslichen Momenten! Winterlager im Pfadiheim in Solln. 1996: Die meisten Kreuzottern und einige Marienkäfer besuchen den Kurs „Sippenführertraining“ am Obermeierhof zu Ostern. Pfingstlager in Mettenham an der Tiroler Ache inklusive Evakuierung zum Bauern in Widholz / Unterwössen, wo die Familie Reichel ein kleines Häuschen hat. Die Hinfahrt findet wieder gruppenweise als Fahrt statt. Die Kreuzottern erhalten auf der Versprechensfeier ihr Pfadihalstuch. Sommerlager wieder in Brandten im Bayrischen Wald (back to the roots). Auch diesmal fahren die Gruppen selbstständig zum Lager. Hier bekommen die ersten Marienkäfer ihr Pfadihalstuch. Winterlager im Jugendhaus Veitsbuch. 1997: In den Osterferien nehmen drei Seeadler am Kurs für Meutenführungen teil. Pfingstlager in Forchheim, allein auf dem Platz, wo vor zehn Jahren das Landespfingstlager stattfand. Höhepunkt ist das Bundeslager in Cottbus samt der wohl mückenreichsten Versprechensfeier der gesamten Stammesgeschichte. Im Herbst starten Nathalie Gandrille und Christian Bulmahn in Aschheim eine Meute; in Kirchheim gründen Vroni Kröniger und Simon Nieckau sowie Jojo Daseking und Stefan Gebhardt neue Meuten. Leider klappt es in Aschheim und mit der zweiten Kirchheimer Meute nicht so gut. Im Winter heuern die Seeadler erstmals als Nikoläuse in der Gemeinde an; in den nächsten Jahren sind ebenfalls immer Seeadler als Nikoläuse in Kirchheim unterwegs. Winterlager mit den neuen Gruppen in Veitsbuch. 1998: Max Reichel übernimmt die Stammesführung, Sonja Ossig, Wolfgang Eckardt und Berni Schubel bleiben weiterhin in der Stammesführung. Nach langen Jahren als Schatzmeister wird Felix Stöhr von Stefan Gebhardt abgelöst. Kreuzottern und Marienkäfer übernehmen nun immer mehr Verantwortung. Der Generationswechsel beginnt... Erstes „richtiges“ Lager mit den neuen Gruppen zu Pfingsten an der Tiroler Ache in Mettenham. Das Sommerlager fällt dieses Jahr wegen Jamboreevortreffen aus. Stattdessen gibt es Anfang September ein Wochenende im Kieferngrund bei Langenbruck. Im Herbst Stammesratswochenende am Obermeierhof. Winterlager gibt es dieses Jahr auch keins, da die Marienkäfer am Weltpfadfinderlager in Chile teilnehmen. 1999: Die Faschingstage verbringt der Stamm im Obermeierhof in Grafengars. Landespfingstlager in Legau in der Nähe von Memmingen. Dort erwartet uns bereits am ersten Tag knöcheltiefer Schlamm. Trotz aller Befürchtungen wird das Wetter im Laufe der Woche besser. Wir spielen gegen die Bamberger Seeadler Baseball, verlieren aber durch verletzungsbedingte Ausfälle das Spiel. Sommerlager in Brandten im Bayerischen Wald. Stammesratswochenende im Ferienhaus der Familie Reichel in Unterwössen. Das Winterlager verbringen wir wieder im Jugendhaus Veitsbuch. 2000: Die Ära Reichel geht zu Ende: Max Reichel, Sonja Ossig und Wolfgang Eckardt übergeben die Stammesführung komplett an die nächste Generation. Kathrin Dauenhauer übernimmt die Stammesführung, Vroni Kröniger und Simon Nieckau werden stellvertretende Stammesführer. Stefan Gebhardt bleibt weiterhin Schatzmeister. Wolfgang Eckardt forciert erfolgreich die Neuauflage des legendären Fledermolches. Faschingslager im Jugendhaus Ensdorf bei Waldkraiburg. Das Pfingstlager verbringen wir wieder in Forchheim auf der Schleuseninsel. Vor dem Sommerlager in Treuchtlingen im Altmühltal (nach langen Jahren wieder mal) unternimmt jede Gruppe eine Fahrt, die sie zum Lager führt. Anfang November treffen sich die Ranger / Rover zum Stammesratswochenende im Stammesheim der Jakob Fugger in Augsburg. Statt eines Winterlagers fahren wir ins Alpamare nach Tölz, verbringen einen gemütlichen Singeabend in unserer Hütte und jagen Mister X in München. 2001: Wir nehmen traurig Abschied von Wolfgang Eckardt. Faschingslager im Pfadfinderhaus in Geretsried. Pfingsten meint es der Wettergott nicht gut mit uns; die meiste Zeit des Lagers, das in Bauerbach in der Nähe von Tutzing stattfindet, regnet es. Bundeslager im Westerwald, wo Sonja Ossig und Berni Schubel im Team des Unterlagers mitwerkeln und Johannes Reichel den Transport für den Landesverband samt Fernfahrer Mike „Hulli“ Hultsch organisiert. Die Kreuzottern besuchen vor dem Lager Berni Schubel und beteiligen sich beim Materialausladen und beim Aufbau des bayerischen Unterlagers „Piccocosmaris“. Im Laufe des Lagers entstehen aus den übriggebliebenen Kreuzottern Tobi Geschwendner, Stefan Gebhardt und Simon Nieckau „Die Boys“. Wie auf dem letzten Bundeslager haben wir auch diesmal eine ausländische Gastgruppe; Pfadfinder aus Mazedonien. Das Stammesratswochenende verbringen wir auf der Reichelschen Datscha in Unterwössen. Zwischen Weinachten und Neujahr fahren wir auf unser Winterlager im altbekannten Obermeierhof in Grafengars. Die Ranger / Rover bleiben gleich am Hof und feiern hier Silvester. 2002: Bei den Stammeswahlen im Februar gibt es nicht viele
Änderungen: Katrin Dauenhauer bleibt Stammesführerin; ihr
zur Seite stehen als Stellvertreter nun Nathalie Gandrille und weiterhin
Simon Nieckau, als Schatzmeister Stefan Gebhardt. Das Pfingstlager verbringen
wir am Lech in Niederwies (Weilheim-Schongau). Im Juni beteiligen wir
uns am erstmals stattfindenden Dorffest in Kirchheim. Für das Sommerlager
begeben wir uns wieder mal gen Norden, nach Schnelldorf im Naturpark
Frankenhöhe. Leider war der nahe der Autobahn gelegene Platz an
einem Baggersee nicht so ideal für uns Pfadfinder... Im Laufe des
Jahres nehmen unsere Räume im Untergeschoss der neuen Kirchheimer
Kinderkrippe Gestalt an. Die neuen Räumlichkeiten werden notwendig,
da unsere Hütte langsam in die Jahre kommt und Jugendarbeit dort
eigentlich nicht mehr möglich ist. Zum Stammesratswochenende fahren
wir wieder (fast schon Tradition) nach Unterwössen; erstmals mit
den Pandabären. Ende des Jahres geht auch unsere lang geplante
Internetpräsenz endlich Online. Statt eines Winterlagers fahren
wir nach München ins Kino, besuchen das Alpamare in Bad Tölz
und verbringen einen gemütlichen Singeabend in der Hütte.
Johannes Reichel und Stefan Gebhardt
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